Großes Interesse für die CDU

09.01.2017 | Eisenhüttenstadt

Zwei CDU-Landtagsabgeordnete (Andreas Gliese und Henryk Wichmann), der mögliche neue SPD-Landrat (Rolf Lindemann) und eine Linken-Bürgermeisterin (Dagmar Püschel): Das Interesse am diesjährigen Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes und des CDU-Ortsverbandes Neuzelle war groß. Ingrid Freninez, derzeit Vorsitzende des Stadtverbandes, konnte nicht nur eigene Parteifreunde begrüßen, sondern auch Gäste anderer Parteien, von Verbänden, Unternehmen und Einrichtungen. Wahrscheinlich sind es bevorstehende Wahlen - Landrat und der Bürgermeisterposten in Eisenhüttenstadt -, die das Interesse haben steigen lassen. Ingrid Freninez wehrte gleich die Vermutung ab, dass hinter dem gemeinsamen Neujahrsempfang der CDU Neuzelle und Eisenhüttenstadt eine Fusion stecke. Dem ist nicht so. Der Stadtverband ließ derweil noch nicht blicken, ob er zur Bürgermeisterwahl mit einem eigenen Kandidaten oder einer eigenen Kandidatin antritt.

 

Aber auch so bleibt viel zu tun. Henryk Wichmann, der als Festredner eingeladen worden war, markierte einige wichtige Themen aus der Landespolitik, die auch konkret vor Ort eine Rolle spielen. Mit an erster Stelle steht da die geplante Kreisgebietreform, die die Landesregierung vorhat und die für Oder-Spree eine Fusion mit Frankfurt vorsieht. Eine mit von der CDU ins Leben gerufene Unterschriftenaktion gegen das Vorhaben stößt auf große Resonanz. "Es wird ein großer Erfolg und wir kriegen deutlich mehr Unterschriften zusammen als benötigt", so Henryk Wichmann. Er hoffe, dass die Landesregierung das Signal ernst nimmt. "Bisher sind wir da auf Granit gestoßen." Den demographischen Wandel mit einer Kreisgebietsreform zu bekämpfen, sei paradox. Vielmehr solle man mehr für die ländliche Region tun.

Der CDU-Landtagsabgeordnete, der auch Vorsitzender des Petitionsausschusses ist, berichtete aus der Arbeit dort. Unter anderem beschäftigte sich der Ausschuss mit der Stege-Problematik an Seen. Womöglich zeichne sich bei der Genehmigungpraxis eine Änderung ab.
 

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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