CDU-Kreisverband bestätigt Vorsitzenden

10.09.2017 | Eberswalde

Kurz vor der Bundestagswahl ist auch der Kreisverband Barnim der CDU bemüht, Einigkeit zu demonstrieren. So wurde der Vorsitzende Danko Jur am Sonnabend beim Kreisparteitag im Eberswalder Haus Schwärzetal mit 92,4 Prozent der Stimmen wiedergewählt. 85 der 92 Mitglieder, die an der Wahl teilgenommen haben, gaben ihm ihre Stimme. "Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Basis", sagte der 46-Jährige nach der Sitzung. Nach zwei Jahren als Vorsitzender bleibt Danko Jur dem Kreisverband der Christdemokraten nun für weitere zwei Jahre erhalten. Fünf Mitglieder stimmten mit nein, zwei enthielten sich.

Insgesamt hat der Kreisverband derzeit 315 Mitglieder. Dass 92 davon ihren Weg ins Haus Schwärzetal gefunden haben, wertet Jur als "ordentliche Beteiligung". Zum Zeitpunkt seines Amtsantritts als Vorsitzender zählte der Verband noch 297 Mitglieder. Eine Entwicklung, die sehr erfreulich sei, wie der Vorsitzende sagt.

Im Laufe des knapp sechsstündigen Kreisparteitages kam es noch zu etlichen weiteren Wahlen. So wurden drei Stellvertreter für den Vorsitzenden bestimmt: Beate Hübner aus Ahrensfelde, die Joachimsthalerin Bärbel Pfeiffer sowie Daniel Sauer aus Bernau. Das Amt der Schatzmeisterin hat ab sofort Sabine Gärtner aus Marienwerder inne, der Wandlitzer Klaus Siebertz den Posten des Mitgliederbeauftragten.

Im Vorstand insgesamt sind alle Ortsverbände vertreten. Auch einige neue Mitglieder rückten ins Gremium auf: zum Beispiel die Vorsitzende der Barnimer Frauenunion Irina Feldmann aus Bernau sowie der Eberswalder Wolfgang Hein.

Eingangs der Sitzung gab es Grußworte von Gästen zu hören, wie dem Bürgermeister von Eberswalde Friedhelm Boginski (FDP), dem Mitgliederbeauftragten des CDU-Landesverbandes Henryk Wichmann und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Koeppen, der hofft, am 24. September sein Mandat verteidigen zu können.

Danko Jur mahnte im Hinblick auf die Bundestagswahl jedoch dazu, trotz der positiven Umfrageergebnisse nicht vorzeitig in Jubel zu verfallen. "Ausgezählt wird erst am 24. September", sagte er. Es gebe noch viele Unentschlossene. Inhaltlich setzt der Kreisverband voll aufs Volksbegehren gegen die Kreisgebietsreform. "Uns ist wichtig, dass der Barnim eigenständig bleibt und dass Eberswalde Kreisstadt bleibt", erklärte Jur.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Oderzeitung.

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