Guter Schnitt: Der Landkreis Oberhavel ist auf der Berlinale gleich mehrfach vertreten

04.02.2013 | Oberhavel/Berlin

Als Drehort überaus beliebt ist der Landkreis Oberhavel, das zeigen gleich drei Filme, die im Rahmen der am Donnerstag beginnenden 63. Internationalen Filmfestspiele Berlin präsentiert werden.

Für die Berlinale-Sektion „Panorama“, in der unabhängige Spiel- und Dokumentarfilme aus aller Welt vorgestellt werden, wurde die Doku „Out of Ost-Berlin – Lesben und Schwule in der DDR“ ausgewählt. Diese Dokumentation von Jochen Hick und Andreas Strohfeldt wurde auch in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück gedreht. Die Filmemacher haben für ihren Streifen 13 Frauen und Männer auf oft schmerzhafte Reisen in ihre Vergangenheit begleitet. Am 13. Februar ist Premiere im Berliner Kino International.

Gerade erst wurde der Kurzfilm „Chiralia“ bei einem Filmfestival im französischen Angers gefeiert, in wenigen Tagen ist er auf der Berlinale zu sehen. Gedreht wurde die stimmungsvolle Geschichte über Verlust und den Wahrheitsgehalt von Erinnerungen im Sommer 2011 am und im Roofensee. Der Film entstand damals als Projekt von Studenten der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Das hiesige Publikum darf den Film am 13. Februar im Cinemaxx am Potsdamer Platz in Berlin kennenlernen.

Zu guter Letzt wird auch Andreas Dresens Dokumentation „Herr Wichmann aus der dritten Reihe“ noch einmal gezeigt. Der Film über den Oberhaveler Landtagsabgeordneten Henryk Wichmann, der 2012 Premiere auf der Berlinale hatte, gehört zur Vorauswahl für den Deutschen Filmpreis.

Quelle: Dieser Artikel erschien in der Märkischen Allgemeinen.

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