Bürgerinitiative "B96 raus" fordert Planungsbeginn für Bundesstraße - Petition vor dem Landtagsschloss übergeben

02.12.2104 | Potsdam

Der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann nahm heute zusammen mit der Parlamentspräsidentin Britta Stark eine Petition der Bürgerinitiative "B96 raus" vor dem Potsdamer Stadtschloss entgegen. Etwa 30 engagierte Bürger aus Fürstenberg/Havel fordern darin eine zeitnahe Umsetzung der seit Jahren angekündigten Ortsumfahrung. Die Stadt leide unter Dauerlärm der Bundestraße 96. Seit zehn Jahren werde die geplante Ortsumfahrung immer wieder angekündigt aber nicht gebaut. Noch nicht einmal die Trassenführung stehe fest, geschweige denn der Beginn der Planungen, beklagten die Anwohner. Die Europastraße, die Berlin mit den Feriengebieten an der Ostsee verbindet, führt direkt durch die Stadt Fürstenberg/Havel.

Wichmann sicherte zu, dass sich der Landtag verstärkt um das Problem kümmern werde. Als Vorsitzender des Petitionsausschusses will er sich für eine Reise des Ausschusses nach Fürstenberg stark machen: "Das Thema ist von überregionaler Bedeutung, dass sollten sich die Ausschussmitglieder unbedingt mal vor Ort ansehen", sagte Wichmann. Der CDU-Politiker verlangt von der Landesregierung endlich den Beginn der Planungen und einen verbindlichen Zeitplan: "Seit über zehn Jahren werden die Menschen in der Region im Unklaren gelassen. Das kann nicht so weiter gehen", so Wichmann. "Mir ist die unhaltbare Situation in Fürstenberg gut bekannt und ich habe absolut Verständnis für die Sorgen der Anwohner. Im Ausschuss werden wir jetzt zeitnah über die Petition beraten", versicherte Wichmann. Täglich passieren 10.000 Fahrzeuge das Nadelöhr zwischen Baalen- und Röblinsee, darunter etwa 1000 LKW.


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