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„Landwirte in Uckermark über Entscheidung Platzecks irritiert“

26.02.2010 | Prenzlau

Die Vorsitzende der CDU - Fraktion im Landtag Brandenburg, Prof. Dr. Johanna Wanka, informierte sich gemeinsam mit dem Abgeordneten Henryk Wichmann, der Europapolitischen Sprecherin Barbara Richstein und der Landratskandidatin Karina Dörk bei Dienstleistungs- und Landwirtschaftsunternehmen in der Uckermark. Beim Besuch des Landwirtschaftsbetriebes Mittelstädt in der Nähe von Prenzlau wurde deutlich, dass mehr Fachkenntnis und vor allem verlässliche Strukturen beim zuständigen Ministerium gewünscht werden.

 

Wichmann: „Im Gespräch mit Landwirten aus der Uckermark wurde klar, dass die überhastete Benennung von Herrn Vogelsänger kritisch gesehen wird." Frau Dörk thematisierte auch die Probleme im ländlichen Raum: „Wenn wir der Abwanderung entgegenwirken wollen, brauchen wir gute Ausbildungsmöglichkeiten und ein verlässliches Schulsystem gerade in der Fläche. Hier sehe ich den Schlüssel für die Zukunft unserer Heimat."

Im Gespräch mit dem Geschäftsführer der Uckermärkischen Dienstleistungsgesellschaft (UDG), Thomas Hacker, ging es auch um die Winterschäden auf den Straßen. Wanka: „Die Landesregierung nimmt für 2010 enorme Schulden auf, braucht alle Ersparnisse auf und verlangt noch in diesem Jahr von den Kommunen Rückzahlungen in Millionenhöhe. Gleichzeitig kürzt Markov Gelder für die Straßensanierung. Angesichts der bevorstehenden Reparaturarbeiten ist dieses Vorgehen der Platzeck Regierung gegenüber den Kommunen nicht nachvollziehbar."

Karina Dörk machte deutlich: „Die UDG ist ein gutes Beispiel, wie kommunale Dienstleistungen, wie beispielsweise Abfallbewirtschaftung, effektiv gestaltet werden können. Die Belange der Bürger stehen hier klar im Vordergrund. Den Mitarbeitern wird ein guter Lohn gezahlt. Das kluge und wirtschaftliche Handeln hilft gleichzeitig Kosten einzusparen. Dadurch bleiben die Gebühren für die Bürger niedrig."

Intensiv wurde das Thema Ärztemangel besprochen. Frau Dörk kennt diese Problematik sehr genau: „Ich erwarte für die Uckermark mehr Unterstützung vom Land. Für die Zukunft unserer Region ist es entscheidend, dass sich junge Ärzte hier niederlassen. Wir brauchen die Ärzte in den Praxen vor Ort!" Wanka: „Wir haben diese Problematik in meiner Fraktion erkannt und erst gestern im Landtag einen Antrag für Ärztestipendien in Brandenburg eingebracht. Dies wäre ein möglicher Ansatz, künftig mehr Ärzte auch in die Uckermark zu locken. Leider haben SPD und Linke unsere Initiative abgelehnt."


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