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„Den Minister nicht vom Haken lassen“

16.11.2011 | Uckermark Kurier

Mit Spannung erwarten sicherlich viele Templiner die Bürgerversammlung, die heute um 17 Uhr im MKC beginnt. Dort wird das Planungsbüro StaadtPlan Ingenieur GmbH den aktuellen Stand zum Ausbau der Mühlenstraße vorstellen und auf spezielle Fragen, Hinweise und Anregungen der Bürger zum Straßenbau eingehen, der Uckermark Kurier berichtete.

Spannend findet auch der Landtagsabgeordnete Henryk Wichmann (CDU) das Thema. Allerdings nicht in erster Linie wegen der zu erwartenden verkehrsplanerischen Ansätze, sondern vielmehr, weil er das Land in der Pflicht sieht, diesen Ausbau der L 23 zeitnah finanziell zu ermöglichen. Denn immerhin sei der Stadt Templin dies als Alternative angeboten worden, nachdem der Bau der Ortskernumfahrung wegen knapper Kassen in weite Ferne gerückt war, erinnert Wichmann.

Umso weniger kann er verstehen, was ihm der zuständige Minister Jörg Vogelsänger (SPD) schriftlich auf seine mündliche Anfrage in der jüngsten Landtagssitzung mitgeteilt hat: Danach könne das Land zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen, wann überhaupt finanzielle Mittel für das Vorhaben Mühlenstraße zur Verfügung stehen, sagte Henryk Wichmann gegenüber dem Uckermark Kurier.

„Es geht hier um den Ausbau von 800 Metern. Davon hängt für Templin die weitere Anerkennung des Kurstadtstatus ab. Nach dieser Vorgeschichte können wir den Minister nicht vom Haken lassen.“ Es sei nicht einzusehen, warum die ländlichen Räume den Sparkurs der Landesregierung bei Straßenbaumitteln ausbaden müssen, argumentiert der Landtagsabgeordnete. „Es gibt 5800 Kilometer Landesstraßen in Brandenburg, für die gerade 32 Millionen Euro zur Verfügung stehen. Das ist weniger als ein kleiner Tropfen auf den heißen Stein. Deshalb müssen wir Druck auf allen Ebenen machen.“ Henryk Wichmann will das Thema deshalb auch im Kreistag zur Sprache bringen und eine Resolution anregen. In diesem Zusammenhang lobte er den Vorstoß des SPD-Ortsvereins, der sich ebenfalls an Minister Vogelsänger gewandt hatte.

 

Den vollständigen Artikel können Sie ebenfalls in der Templiner Zeitung des Uckermark Kuriers lesen.

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